Matchplan #110 - Sebastian Prödl: "Eine ausgeglichene Gruppe"
Shownotes
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00:00:08: Es ist Zeit für eine Matchplan-Spezialfolge, heute aus dem Akkotel in Linds in der Tabakfabrik.
00:00:14: Danke dafür und vielen Dank an unseren heutigen Gast Sebastian Brödel!
00:00:18: Hallo!
00:00:20: Sebastian du bist jetzt Leiter der ÖFB Nationalmannschaften und das seit Ende des Jahrhunderts.
00:00:27: kannst Du für uns ein bisschen beschreiben Deine Aufgabe zusammenfassen für uns
00:00:31: Mir erstens mal Danke für die Einladung, freut mich hier zu sein.
00:00:35: In der Tat bin ich der Leiter der Nachwuchsnationalmannschaften des ÖFBs.
00:00:41: darunter fallen sieben Mannschaften im Nachwuchsbereich.
00:00:44: Das ist von der U-Fünfzehn bis zur Neunzehnte bei den Burschen, auch die U-Siebzehn und der Neunzen der Mädels bin das Bindeglied.
00:00:50: dann auch in den oberen Segmenten zu einundzwanzig wenn es um gewisse Talent-Indentifikation geht aber auch das Thema der Doppelstaatsbürgerschaften bzw.
00:00:59: der Spieler mit der Möglichkeit an Spielerinnen die für mehrere Nationen spielen können sehr interessantes Aufgabengebiet.
00:01:05: deswegen erfüllt man mich stolz diese Rolle inne zu haben und gemeinsam mit meinen Kollegen und Kolleginnen die Zukunft des österreichischen Fußballs zu verbessern.
00:01:16: Du hast ja der Agenten übernommen von Sportdirektor Peter Schöttl, das heißt es war schon so etwas wie ein fehlender Baustein wenn man so will für den ÖFB?
00:01:26: Du mir schwer zu beurteilen, was auch gewissermaßen vor meiner Zeit war.
00:01:30: Fakt ist ich habe im Laufe des Jahres zwanzig vierundzwanzig sehr viele interessante Gespräche gehabt mit Mitarbeitern der ÖFB über die Geschäftsführung bis hin zum Sport direkt aber auch mit Ralf Rangnick und habe mir meine Position dargestellt.
00:01:44: wo ich mich sehe, wo ich glaube den ÖFP helfen zu können und das ist dann einfach auf Gegenliebe gestoßen würde ich jetzt mal sagen und kann nach dem ersten Jahr schon ein positives Fazit ziehen, dass wir als Gruppe gemeinsam weitergekommen sind.
00:02:00: Ich glaube das Jahr zweifemundzwanzig war auch sinnbildlich dafür wo wir hin wollen.
00:02:07: also wir sind jetzt qualifiziert für die Weltmeisterschaft Im A-Team-Segment, wir haben im Nachwuchs mit der U-Sevente den Vizeweltmeistertitel geholt und waren auch mit den Mädels U-sevente bei der Europameisterschaft qualifiziert.
00:02:18: Das sind natürlich gewisse Erfolge die uns gut stehen und gut tun.
00:02:22: Auf der anderen Seite haben wir uns das letzte Jahr gezeigt nach dieses Jahr gezeigt dass wir sehr viel Arbeit noch vor uns haben um unsere Rente weiterhin bestmöglich zu betreuen sie noch besser zu machen und da geht es nicht nur meine Position oder die Position des Peter Schöttl daher vorzuheben sondern wir sind ein Team Beim ÖFP übergreifend über hundert Mitarbeiter, wo wir tagtäglich dran sitzen um das bestmögliche zu ermöglichen deinem Ende des Tages und stoßen da schon oft auch an Grenzen die wir verschieben wollen.
00:02:51: Und das ist unser Ansporn.
00:02:52: Stichwort Verbesserungen.
00:02:54: du hast mal gesagt es gibt da schon Potenzial was diese Persönlichkeitsentwicklung der Spieler betrifft?
00:03:01: Was hast Du damit genau gemeint und wo setzt Du dann?
00:03:04: Erstens sind wir sehr stolz über die große Anzahl an spannenden Talenten, die wir begleiten dürfen.
00:03:11: Wir sehen uns ja im ÖFP gewissermaßen auch in der Spitzen-Talentförderung.
00:03:16: Also wir ziehen die besten Spielerinnen und Spieler zusammen und versuchen gemeinsam mit den Akademien, gemeinsam mit dem Ausbildetenvereinen das Talent zu entwickeln.
00:03:26: Und warum das Thema Persönlichkeit einfach das Öfteren auch durchkommt, oder warum wir das verbessern wollen ist ganz einfacher.
00:03:34: Durch sehr viele Möglichkeiten aktuell sowohl beim FPV als auch bei einigen Akademien wird jungen Talent schon sehr viel Steine aus dem Weg geräumt.
00:03:47: und da möchte man auch appellieren dass Spieler die Fehler machen, die eine leeren Kurve haben und Spieler erinnern dass sie selbst in der Lage dazu sind umso mehr sich aus diesen Ja, aus diesen Lagen zu befreien und das mit Eigeninitiative.
00:04:03: Das gilt abseits des Platzes wenn das Thema Schule anbelangt wird Wenn es Themen gibt rund um den Fußball war auch am Fußballplatz dass man einfach sich in jungen die Antisepersönlichkeit aneignet Dass nicht immer nur der Trainer die Letztverantwortung hat In dem wie man eine Spielsituation die gerade negativ läuft bewältigt aber auch die positiven Situationen.
00:04:22: Und da geht's einfach darum Die Menschen zu sehen Den Menschen dahinter zu sehen Und das ist unser großer Anspruch im ÖFP, wenn wir die Spieler bei uns haben und auch in der Rückmeldung mit den Vereinen Akademien dementsprechend hier das Beste rauszuholen.
00:04:37: Und der Spieler, der schon selbst doch gefordert ist?
00:04:40: Ich glaube ich habe irgendwie ausgelesen da geht es schon auch darum dass die Eigeninitiative da irgendwie ein bisschen Luft nach oben hat.
00:04:48: Also ich glaube wir dürfen nicht die Augen davor verschließen eine ständige Entwicklung stattfinden muss.
00:04:57: Nur wenn etwas gut läuft, heißt es nicht dass es Möglichkeiten gibt das man auch was besser machen kann.
00:05:02: und man braucht auch nicht zu glauben wenn man weniger macht dass man mehr erreichen kann.
00:05:04: und ich glaube das ist einfach ein Ansatz den wir gerne vorleben.
00:05:10: den wird dann auch sehr oft sehen.
00:05:13: aber schlussendlich gilt es da alle mitzunehmen und da gibt's auch dann Persönlichkeiten sowohl jetzt innerhalb des fb s aber auch innerhalb der Spieler die dort das Potenzial haben, das vorzuzeigen und voranzugehen.
00:05:26: Und uns ist es natürlich lieb am Ende des Tages, dass wir einen Pool am Ende der Kette haben im Leistungs-Segment, dass sie ... dass wir vierzig bis fünfzig Spieler haben, die um diesen Platz kämpfen und nicht um den Zweiundzwanzig maximal, sodass natürlich die Konkurrenzfähigkeit umso größer ist.
00:05:43: Und heutzutage sind ja auch Persönlichkeiten sehr gefragt.
00:05:47: Deswegen ist es ein wichtiger Ansatz!
00:05:51: Wenn wir da über die Qualitätsdeausbildung sprechen, da hat Andreas Herzog mal gesagt in Österreich.
00:05:57: Da schaue man eher drauf dass die Spieler linker Fuß rechts der Fuß jeweils achtzig Prozent und weniger das Einfuß tatsächlich diese hundert Prozent Qualität dann tatsächlich auch hart.
00:06:11: wie siehst du das?
00:06:12: Wir stecken und haben sehr viel Vertrauen in unsere Ausbildung gestätten Und sind auch tagtäglich damit beschäftigt, immer austauscht zu sein, Trends zu erkennen bzw.
00:06:28: Gefahren zu sehen und das gemeinsam mit den Vereinen, mit den Tränen, auch mit den Psychologen und sonstigen Mitarbeitern rund um Spielerinnen und Spieler Themen gemeinsam bewältigen.
00:06:39: Wir sehen uns da absolut als Teamplayer versuchen das auch zu leben und deswegen gibt es natürlich viele Aussagen rundherum, die vielleicht auch diesen Trend gerade erkennen.
00:06:53: Dass wir vielleicht zu wenig Spieler in den obersten Liegen haben, die das Potenzial haben mit Jungen ja anzuspielen.
00:07:01: Aber ich glaube und darauf kann man vertrauen dass wir auf diese Dinge eine gute Sicht haben, den Überblick haben und uns im Austausch befinden.
00:07:12: Paul Wanner, Kané, Choukou Mekka – das waren jetzt natürlich diese zwei in aller Munde.
00:07:17: Die hat man jetzt dazu gebracht, für Österreich zu spielen.
00:07:21: Was war dein Beitrag dabei?
00:07:22: Ja natürlich erstens einmal ein Kompliment an beide dass sie eine Überzeugung gewonnen haben das der Weg in Österreich gegangen wird für ihre Entwicklung und für ihre Karriere einen Meilenstein sein kann.
00:07:38: ich persönlich bin nicht der größte Freund darüber öffentlich über die Taktik zu sprechen eines Tages wie es gelungen ist Aber halte auch nicht mit der Wahrheit zurück, dass ich gemeinsam mit dem Staff des Atems dran gearbeitet habe um diese Schritte zu ermöglichen.
00:08:00: Ich glaube das habe ich immer gesagt und werde ja auch immer so tun.
00:08:04: Bin ein Teamplayer, bin Innenverteidiger, bin so gepault, dass man als Team erfolgreich ist und dass man aus team Sachen erledigt ein Teil, also als wichtigen Bestandteil eines erfolgreichen Teams und bin natürlich froh diese zwei Personalien die schon eine Sogwirkung haben auch für andere für Österreich gewonnen zu haben.
00:08:25: Und das macht jetzt irgendwas gefühlt mit der ganzen Nation weil man hat ja von vor zwei Jahren schon darüber gesprochen Die Mannschaft ist irgendwie am Zenit wenn wir über die A-Nationalmannschaft sprechen.
00:08:35: Jetzt kommen diese nach.
00:08:37: Das heißt das ist genau auch von deiner Position der Schritt und auch diese Perspektive, die man einfach braucht um langfristig immer bei einem großen Ereignis zumindest dabei zu sein.
00:08:49: Wir brauchen nicht die Augen davor zu verschließen dass der internationale Nationalmannschaftsmarkt mittlerweile ich würde nicht sagen zum Transfermarkt geworden ist aber natürlich durch die politischen und demografischen Lagen einfach zu einer vermehrten Anzahl an Möglichkeiten für Spieler sich ermöglichen und deswegen sind wir natürlich hellhörig und sind da im Austausch, in der Kontaktpflege.
00:09:15: Und natürlich untermaust du das mit guten Leistungen vom Atem.
00:09:19: und auf die beiden Personalien hat es natürlich auch perfekt im Timing gepasst dass sie auch von Ralph Rangnick einberufen wurden beziehungsweise dementsprechend ein Debüt abgegeben hat das Hoffnung macht und man hat auch bei Beiden gesehen dass sie Elemente mitbringen die wir vielleicht in den letzten Jahren in unserer Ausbildung noch als Ziel auf unserer Fahne haben.
00:09:39: Das muss man schon sagen.
00:09:42: und auf der anderen Seite gibt es auch jetzt im Jugendbereich oder im Nachwuchsbereich sehr viele, die natürlich Lust haben mit den beiden zu spielen.
00:09:48: also ich glaube diese Sog Wirkung haben wir jetzt im ersten Impuls erreicht und die beiden machen uns natürlich auch Hoffnung für die nächsten paar Jahre dass sie ein wichtiger Bestandteil in der Neuausrichtung neue Besetzung aufgrund der Altersstruktur sein kann.
00:10:10: Und diese Sorgwirkung soll auch für den Herrn Mathieu Maritz schon gelten, der jetzt im Sommer zum FC Bayern München wechselt?
00:10:18: Diese Sorgewirkungen müssen wir schon aufpassen und das möchte ich auch klart deklarieren Dass das Thema nicht immer nur auf die gewisse Doppelstaatsbürgerschaft, beziehungsweise auf die Spieler mit mehreren Nationsmöglichkeiten unterbrechen.
00:10:37: Diese Sogwirkung soll es für jeden haben!
00:10:39: Also dass es einfach cool ist, dass es erfolgreich sein kann und dass wir als vermeintlich kleineres Land international bestehen können.
00:10:46: Und das ist der Ansporn, dass wir einfach Qualität bieten können – und das dreht sich am Ende des Tages.
00:10:51: Es geht um die Qualität und es gilt nicht nur für Matteo, der ja hier aus diesem wunderschönen Bundesland kommt und uns auch begeistert in der ÖFB.
00:10:59: Aber wir sind schon sehr gut beraten, das tun wir mit jedem Spieler gleich umzugehen, mit jeder Spielerin gleich um zu gehen.
00:11:07: Und am nächsten Tag wollen wir niemanden überzeugen sondern möchten mit überzeugenden Spielern und Spielerinnen arbeiten.
00:11:11: Wenn wir dieses Gefühl haben dann werden wir uns bemühen.
00:11:14: wenn wir das Gefühl nicht haben werden wir es auch nicht beemühen.
00:11:16: Das gilt jetzt auch mal festzuhalten!
00:11:18: Sie haben eben vorher verglichen mit dem klassischen Transfermarkt.
00:11:22: Jetzt hat Sportdirektor Peter Schöttel auch gesagt, dieses Feilschen um junge Menschen – das hat er kritisiert!
00:11:29: Aber was ist denn da jetzt der Weg?
00:11:30: Man hat es jetzt gelesen von neuen Regeln die es da vielleicht braucht.
00:11:35: Wird das nicht als feilschen bediteln?
00:11:39: Ich glaube wenn wir über unsere Kontakte oder Scouts die Möglichkeit erlangen dass jemand mit österreichischen Wursteln der Talent hat, auch vielleicht quer durch Europa verteilt ist, werden wir den Kontakt aufnehmen.
00:11:54: Wir sind aber auch so, dass wir den Kontakt mit dem Verband aufnehmen und sich hier frühzeitig informieren, das uns bewusst ist, dass der Spieler für diese Nation einsatzberechtigt ist und gegen einen offenen Diskurs, offenen Austausch.
00:12:06: und jeder ist informiert und es ist die Transparenz extrem wichtig und deswegen möchten wir das nicht hinterm Rücken machen oder vorgehaltener Hand sondern kombinieren das ganz offen und ehrlich und kommunizieren uns auch den Eltern an dem Umfeld.
00:12:18: Also wir haben da volle Transparenz mit jedem Stakeholder rund um einen Spieler oder einer Spielerin, und dementsprechend dürfen wir nicht die einzigen sein am Ende des Tages, die sich nicht um andere Spieler bemühen wie wir in unserer Ausbildungsschiene sind.
00:12:33: aber das Falschen hält sich total in Grenzen.
00:12:37: Wenn man über Ausbildung spricht, dann natürlich geht es auch darum Gute Geld, es geht ums Budget.
00:12:43: Wie steht Österreich da jetzt im Vergleich auch international?
00:12:47: Das ist eine Frage die nicht mehr gestellt werden muss.
00:12:52: Ich glaube das sind Fragen für unsere Geschäftsführer oder für den Aufsichtsrat Brasilium.
00:13:00: aber ich denke schon dass wir es in Zukunft und das gehe ich auf die Talente wieder zurück als hinbekommen können in Österreich durch ein Gemeinschaftswerk der Vereinen des ÖFB's.
00:13:17: In der Talententwicklung eine große Refinanzierung stattfinden lassen können.
00:13:24: und das muss das Antrieb sein, dass ein Land wie wir vielleicht schon von Osten nach Westen eine große Distanz aber grundsätzlich gut über zu überblicken.
00:13:34: Und wenn wir da zusammenhalten, weil es einen Schulterschluss gibt, dann sollten wir uns auf die Fahnen schreiben dass Österreich in der Ausbildung von jungen Talenten einfach einen Mehrwert durch Refinanzierung gewinnen können.
00:13:50: Weil wir sind schon ein Land so ehrlich muss man sein das mit den Top-Ligen leider nicht mithalten kann und bin davon überzeugt dass neben dem Geld das International fließen kann durch international Bewerbe, Champions League, Europa League und Conference League.
00:14:09: Der zweite Impuls ist einfach nur sein können, das ausbilden und dementsprechend danach verkaufen.
00:14:18: Dafür stehe ich und dafür werde ich mich auch einsetzen.
00:14:20: Und habe da sehr viele in der Spranche kennengelernt die das gleich sehen und es macht einfach Spaß an der Zukunft zu arbeiten!
00:14:29: Schwierige Frage, vielleicht auch ein bisschen persönlich.
00:14:31: Wenn es da irgendwie Ratschläge gibt von deiner Seite?
00:14:34: Da gibt's einen hochbegabtes Talent irgendwo vielleicht im ländlichen Bereich.
00:14:39: Da wird schon gefördert über diverse Leistungsausbildungszentren wenn man das emotional rausnimmt.
00:14:47: Das gehört natürlich dazu für gerade junge Menschen sprich Familie, Freunde des Umfelds.
00:14:53: was würden sie dem Spieler selber raten und vielleicht auch dem Nachwuchstrainer?
00:14:58: Die Trainer sind natürlich essenzielle Player in der Ausbildung.
00:15:03: Nicht nur vom Fußballfachwissen, sondern auch von dem pädagogischen Ansatz geht es einfach darum, Spieler-Spielerin so lange wie möglich zu begeistern und im Fußball zu halten.
00:15:14: Jeder kann nicht Profi werden – das ist glaube ich ganz wichtig dass jeder auch Spieler-Spielerin das Gefühl mitgibt, dass die schulische Ausbildung ganz entscheidend ist, weil einfach nicht so viele Prozent es schaffen.
00:15:24: am Ende des Tages Was noch nicht der größte Wunsch wäre, wenn es in der Umgebung egal wo sie ist.
00:15:30: In Österreich eine adäquate Ausbildung gibt und auch eine höhere Ausbildung.
00:15:35: Da was ich vermeiden will und wo ich mich dafür einsetze ist einfach das zu große Distanzen im Jugendbereich passieren um den Traum zu verwirklichen.
00:15:45: Ich glaube dass man einfach eine lange Ausbildungszeit hat.
00:15:47: Das sollte man auch nicht vergessen, dass man soziale Aspekte, Familienaspekte einbeziehen soll weil nur mit einem guten Umfeld kann man performen Und es wird immer Möglichkeiten geben, in dreißigvierzig maximal fünfzig Minuten Umfeld eine adäquate Ausminus bekommen.
00:16:02: Das würde ich davon wirklich abraten zu früh, zu groß zu denken und vor allem jungen Menschen würde ich sehr raten was ich damals auch sehr genossen habe im polisportiven Bereich zu bleiben Also nicht sich zu versteifen mit sechs bis zehn Jahren, sozusagen ich werde Fußballprofi.
00:16:18: Ja das kann man im Hinterkopf behalten.
00:16:20: Aber jede Form von Betätigung ab dem Laufen, ab dem Basketball oder aus anderen Sportarten sind Einzelsportarten, Dennis
00:16:25: etc.,
00:16:26: es gibt so viele Lernaspekte für seinen Körper und für seinen Geist und deswegen würde ich einfach dort mit den Möglichkeiten suchen auch in anderen Sportarten besser zu werden um schlussendlich im Fußball dann zu beformen.
00:16:36: also das wäre so mein erster Impuls auf diese Frage.
00:16:40: Und die Abschlussfrage jetzt natürlich zur Weltmeisterschaft.
00:16:42: sind da die Vorzeichen irgendwie ähnlich zu denen von vor zwei Jahren?
00:16:49: Europameisterschaft große Erwartungen, machbare Gruppe.
00:16:52: Was erhoffen Sie sich?
00:16:54: Ich habe es gelesen und kann es nicht nachvollziehen wenn man nur von einer machbaren Gruppe spricht.
00:17:03: ich sehe eine sehr interessante große Herausforderung sehe ich auch in dieser Gruppe.
00:17:11: Ich glaube, mit der anderen relativ unbekannt jetzt im europäischen Raum.
00:17:16: aber wer sich mit Fußball beschäftigt sieht was die in den letzten Jahren aufgeholt haben und berechtigt bei der Weltmeisterschaft sind.
00:17:21: Algerien ist auch bekannt in Nordafrika die sich mit einigen Talenten aus Europa in europäischer Ausbildung dort bei der Weltenmeistersschaft befinden und Argentinien als aktueller Weltmeister ist nichts zu unterschätzen.
00:17:34: dazu kommen wir Österreicher vor denen sicherlich alle drei andere Nationen Respekt haben.
00:17:39: Deswegen sehe ich das eine relativ ausgeglichene Gruppe.
00:17:41: Was ich aber schon sagen möchte ist, dass mit Ralf Rangnick in Österreich ein neues Gefühl entstanden ist oder neue Definitionen entstanden sind für eine gewisse Art von Erfolgserwartung würde es nennen der tagtäglich sich reinknitten mit seinem Trainerteam, um nicht nur das A-Team sondern österreichischen Fußball weiterzuentwickeln und es hat schon auch eine Kraft entwickelt in den letzten Jahren.
00:18:06: Dass wir von mehr Träumen dürfen und mehr von uns selbst allen erwarten dürfen und ich glaube dass ist schon ein wichtiger Aspekt auch in der Sprache, in der Umgangssprache nicht dem Team des A-Teams, sondern generell auch als Sponsor im Nachwuchs, dass man sich daran halten kann und daran halten soll weil wir in Österreich Irgendwann das Ziel haben, etwas gewinnen zu wollen und deswegen finde ich es ganz gut, wer das angeht.
00:18:34: Sebastian Brötl, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für deine Wettere Arbeit!
00:18:38: Danke fürs angenehme Gespräch!
00:18:40: Und Ihnen sage ich danke fürs Zusehen und bis zum nächsten Mal beim Matchplan der Oberösterreichischen Nachricht.
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